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<pre>Ganz ohne Verletzungsausfälle scheint man in Gladbach dann aber nicht auszukommen, müssen die Fohlen doch erneut auf Abwehrchef Martin Stranzl verzichten. Der Ã–sterreicher hatte schon das Derby gegen Köln aufgrund eines Muskelfaserriss verpasst und wird folglich auch in Augsburg nicht dabei sein können.  <p> Mit fünf Siege aus den bisherigen sieben Heimspielen stellen die Bayern die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Bundesliga.  <p>  Zwar kann die riskante Spielweise auch böse ins Auge gehen, wie die Auftritte in Dortmund und Leipzig und die zweite Halbzeit gegen Hoffenheim gezeigt haben, doch die Lösung ist weiterhin das mutige Nach-vorne-Spielen. <p> Ganz besonders verlässlich wurde zuletzt vor allem von Haller geknipst: In den jüngsten sieben Pflichtspielen hat es der Franzose stets mindestens ein Mal krachen lassen – und insgesamt weist der 24-Jährige sogar schon 16 Scorer-Punkte auf. <p>  Die Krise beim VfL hält sich überaus hartnäckig. Mit Andries Jonker versucht sich bereit der dritte Trainer in dieser Saison an den „Wölfen“. Zuvor standen Dieter Hecking und Valerien Ismael an der Seitenlinie. Der Erfolg der Trainerwechsel hält sich bisher in überaus engen Grenzen.  </pre>


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<pre>Auch Pal Dardai, der Coach der Berliner, war restlos bedient — er sprach sogar vom „schlechtesten Heimspiel seit ich hier in Berlin Trainer bin. Darüber müssen wir reden.“ Die extreme Diskrepanz zwischen dem Sieg in Leverkusen und der Heimpleite gegen Mainz ist ihm zu viel.  <p> In der gesamten vergangenen Saison waren die Gladbacher „Fohlen“ immer hinter dem rheinischen Erzrivalen platziert. Jetzt, Dank dem 1:0-Heimerfolg am ersten Spieltag ist die aus Gladbacher Sicht alte Hackordnung wieder hergestellt.  <p>  Fortuna Düsseldorf kassierte zuletzt fünf Pleiten in Folge und hat in diesen 17 Gegentore einstecken müssen. <p> Der HSV war in der vergangenen Zweitliga-Saison die mit Abstand beste Offensive: 78 Treffer bedeuteten einen neuen Vereinsrekord, satte 14 Tore mehr als die direkten Verfolger Elversberg und Magdeburg. <p>  Nach dem 2:0-Auswärtssieg bei Freiburg zum Bundesliga-Auftakt und dem 1:1 zu Hause gegen RB Leipzig hält die „SGE“ bei aktuell vier Punkten und liegt in der Tabelle auf Rang 15.  </pre> 


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<pre> Bereits in der ersten Minute gerieten die Gäste nach einem Strafstoß in Rückstand. Yann Sommer hatte Gian-Luca Waldschmidt sehr unsanft von den Beinen geholt. Ebenfalls durch einen Elfmeter sorgte Thorgan Hazard für den Ausgleich (20.).  <p> „Wir haben individuell in vielen Fällen eine unterdurchschnittliche Leistung geboten, und dadurch ist eine schwache Mannschaftsleistung entstanden“, meinte Zorc sichtlich aufgewühlt.  <p>  Schließlich gaben sich seine Mannen gegen Leverkusen (1:4), Marseille (2:5) und Hoffenheim (2:5) nicht nur mit „einfachen“ Niederlagen zufrieden; allein in diesen drei zugegebenermaßen anspruchsvollen Prüfungen fingen sich die Sachsen sagenhafte 14 Gegentreffer ein. <p>  Die mittlerweile auf beeindruckende zehn Liga-Spiele ausgebaute Serie ohne Niederlage hatte sich in den vergangenen Monaten gleich mehrfach auf vermeintliche Zufälle gestützt — beispielhaft sei an dieser Stelle nur an die wundersame Wiedergeburt im Revier-Derby erinnert. <p>  Düsseldorf hat aus den letzten fünf BL-Spielen 12 Punkte geholt. Nur die Bayern waren noch besser.  </pre>


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<pre> Nun kommt der FC Schalke in den Borussia-Park und die „Fohlen“ wollen den zweiten Heimsieg dieser Saison feiern. Mit einem Dreier gegen die noch punktlosen „Knappen“ würden sich die Gladbacher erst einmal oben festsetzen.  <p> Nach dem Supercup-Debakel und der Pokal-Blamage bahnte sich für Eintracht Frankfurt auch zum Bundesliga-Start ein Desaster an — doch mit einem 2:0-Erfolg in Freiburg konnte dies etwas überraschend verhindert werden.   <p> Somit bleibt lediglich der rekonvaleszente Gojko Kacar als einzige (voraussichtliche) Verstärkung für das Bayern-Spiel zu nennen. <p>  Nun ist sicher nicht damit zu rechnen, dass nun auch Gladbach dem erst kürzlich mit einem richtigen Vertrag ausgestatteten Trainer per Schnellschuss das Vertrauen entzieht; dennoch mehreren sich allmählich die Anzeichen, dass Schubert bei den Borussen vielleicht nicht zur Endlos-Lösung taugt.  <p> Viel Zeit zum Hadern mit der zweiten 0:3-Heimklatsche in Folge haben die „Fohlen“ aber ohnehin nicht.  </pre>


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<pre> Trotz der tabellarisch weiterhin angespannten Lage haben die Grün-Weißen mit ihrer Mentalität nun in Gladbach erneut einen starken Trumpf in der Hinterhand, der die sowohl verletzungsgeplagten als auch verunsicherten Gastgeber nach unserer Vermutung nachhaltig beeindrucken wird.  <p> Rein tabellarisch scheint sich das Gastspiel in Rheinhessen in jedem Falle als eine sichere Kiste zu empfehlen: Während die Königsblauen der Champions League immer näherkommen, hängen die 05er schon seit über einem Monat auf dem gefürchteten Relegationsplatz fest.  <p>  „Wir haben uns vor der Saison große Ziele gesetzt. Und wenn du dann direkt drei Niederlagen kassierst, dann ist das schon ein Dämpfer“, sprach auch Siegtorschütze Kai Havertz nach dem Spiel über den unerwartet schlechten Saisonstart seiner Mannschaft. <p>  Nur kurz nach dem Seitenwechsel gelang dem Zweitliga-Meister sogar das 1:0. Im Gegensatz zum Auftaktspiel gegen Augsburg erkämpfte sich die Fortuna daraufhin weitere gute Möglichkeiten die Führung weiter auszubauen.  <p> Der Aufsteiger hatte zuletzt mit den Erfolgen in Gladbach und gegen Köln den Beweis erbracht, noch immer im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein. Wer den Bullen nach den Schlappen gegen Dortmund und den HSV eine Götterdämmerung prognostizierte, wurde vorerst eines Besseren belehrt.  </pre>


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